Was machen Sie eigentlich am Freitagmorgen 20. März um 9:30?

SoFi2015Es gibt viele Möglichkeiten, ich werde Ihnen mal die wahrscheinlichsten nennen!

Frühlingsbeginn, wolkenfreier Himmel, die Sonne scheint und Sie bewundern eines der seltensten und schönsten Spektakel am Himmel. Die Sonnenfinsternis. Das nächste Mal hätten wir dieses Vergnügen erst wieder im Jahre 2081. Mit der Verdunkelung wird es ruhig, da Vögel und andere Tiere, sich quasi zur Nachtruhe begeben. Ist die Ruhe vielleicht trügerisch?

Plötzliche wird das Spektakel durch das Klingeln Ihres Handys unterbrochen. Wir haben kein Strom mehr! Wir können nicht Arbeiten, die Server sind aus, was machen wir jetzt?

Analytiker mögen mich jetzt korrigieren und sagen – das Handy wird nicht klingeln, denn die Funkmasten haben auch keinen Strom mehr. Umso besser, denn dann können wir ganz entspannt die Sonnenfinsternis bis ca. 12:00 genießen 🙂

Was ist passiert?

Der Mondschatten verdeckt in Deutschland zwar nur 80 Prozent der Sonne. Allerdings könnte nach Berechnung des Oldenburger Instituts energy & meteo systems bei Beginn der Sonnenfinsternis gegen 9.30 Uhr die Solarstromkapazität von bis zu zehn Gigawatt ausfallen. Das entspricht dem Ausfall von ca. zehn Atomkraftwerken. Das ist eine bisher nie da gewesene Herausforderung für Netzbetreiber und es gibt daher auch keine Erfahrungswerte oder eingespielte Routinen.

Wie kann ich das Spektakel genießen, ohne mit einem flauen Bauchgefühl darauf zu warten, dass es nicht nur draußen, sondern auch drinnen dunkel wird?

Was kann man tun? Wie kann man sich vorbereiten? Oder müssen wir uns einfach unserem Schicksal ergeben und auf die hohe deutsche Ingenieurskunst verlassen?

Ich bin selbst Ingenieur und traue unseren Ingenieuren in Deutschland sehr viel zu und wahrscheinlich werden wir das ohne Weiteres in Deutschland managen. Also alles Panikmache, oder?

Nein, ich verlasse mich nicht auf das Schicksal und das sollten Sie auch nicht tun. Folgende Fragen und Tipps helfen Ihnen, sich entsprechend auf die Sonnenfinsternis am 20.03.2015 vorzubereiten.

Organisatorisches:

  1. Ich lege keine Termine oder wichtige Terminarbeiten auf dieses Datum. Was am 20.03. fristgerecht fertig sein muss, ist bereits am 19.03. fertig und versendet.
  2. Ich überlege mir, was ich bei einem längeren Stromausfall am 20.03. mache. Wer kann nach Hause gehen? Wer muss bleiben? Wie läuft die Kommunikation intern und extern? Wer ist zu informieren?

Infrastruktur:  

  1. Wie lange kann unsere USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) den Betrieb der Serversysteme aufrechterhalten? Sind alle relevanten Geräte angeschlossen oder viel zu viele? Funktionieren die Batterien überhaupt noch? Werden die Systeme kontrolliert heruntergefahren oder gehe diese einfach aus? Würden die Systeme nach einem Stromausfall automatisch wieder starten und die Funktion ist wieder gegeben ohne das die IT-Abteilung eingreifen muss? Wann wurde die USV zum letzten Mal getestet?
    Hand aufs Herz! Es wird wohl nur ein ganz geringer Prozentsatz diese Fragen sofort beantworten können und dazu auch noch mit Sicherheit sagen können, dass die USV tatsächlich funktioniert.
    Die meisten wissen wahrscheinlich heute schon, dass die USV nicht so funktioniert, wie man das gerne glauben würde.
  2. Funktioniert meine Datensicherung? Die USV hat leider nicht funktioniert und Ihre Systeme sind vom Strom getrennt worden. Nach dem Neustart stellen Sie fest, dass Sie logische Fehler haben, Datenbanken sind inkonsistent, Daten fehlen! Was nun? Kein Problem wir haben ja ein Backup, oder? Erwischt? – Nun stellen sich folgende Fragen? Sind die relevanten Daten überhaupt Bestandteil des Sicherungsumfangs? In welchen Zeitabständen werden die Daten gesichert? Funktioniert die Rücksicherung? Können Sie Daten überhaupt zurückspielen? Wann haben Sie das  das letzte Mal getestet? Wie lange dauert das? Wer kann das ausführen?

Aus meiner Erfahrung, steckt in diesen beiden Punkten schon so viel Potenzial, dass man gar nicht weiter denken muss. Das heißt, wer mit Sicherheit diese beiden Punkte im Griff hat, der wird am 20.03.2015 entspannt die Sonnenfinsternis genießen können.

Nach Murphy wird sich der 20.03.2015 wie folgt abspielen:

Alle, die sich organisatorisch und infrastrukturell auf einen Stromausfall vorbereitet haben, werden keinen Stromausfall haben und denken, wozu habe ich das nun alles gemacht?

Alle, die sich darauf verlassen, dass schon nix passieren wird (wir leben ja schließlich in Deutschland) und daher keine Vorbereitungen getroffen haben, werden sich bei einem Stromausfall fragen: Wie kann das sein?

Wir, für unseren Teil sind bereits vorbereitet und haben entsprechende Prüfungen und Notfallpläne erstellt. Sicherheit sind Prozesse und nicht Technik!

Wir werden auch unsere Kunden pro aktiv über den 20.03.2015 informieren und auf das bevorstehende Risiko hinwiesen, auch wenn das nach Meinung der Experten eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit hat.

Was machen Sie eigentlich am Freitagmorgen 20. März um 9:30?
Vielleicht telefonieren wir 😉

Quellen:
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137621811/Am-20-Maerz-droht-Deutschland-doppelter-Blackout.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenfinsternis_vom_20._M%C3%A4rz_2015

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Was IT-Nachwuchskräfte können sollen

Ein interessantes Interview, das sich mit diesem Thema beschäftigt und es aus verschiedenen Positionen beleuchtet, ist heute in der Computerwoche erschienen.

Interviewt wurde unter anderem Volker Scheidler, Geschäftsführer der SAC GmbH und Vorstand der acoris AG.

Was sind die Anforderungen an die zukünfitgen IT-Absolventen? Was sind die Erwartungen der Unternehmen und was sind die wichtigsten Skills der Berufseinsteiger, mit denen sie punkten können?

Ein Punkt der Volker Scheidler sehr wichtig ist, ist die Fähigkeit und das Engagement der Absoventen, sich neue Themen zu erarbeiten, da man nicht voraussetzen kann, dass sie alles im Gepäck haben.

Was die Soft Skills betrifft, vermisst Volker Scheidler bei den Bachelor -Absolventen die Fähigkeit zur Selbstorganisation, eine Eigenschaft, die im Geschäftsalltag, wo häufig mehrere Projekte parallel laufen, sehr wichtig ist. Auch bei den IT-Skills gibt es aus seiner Sicht Nachholbedarf: „In punkto IT-Skills sollten Informatiker in mindestens einer Programmiersprache richtig fit sein.“

Welchen Einfluss die Veränderung der Studienstruktur auf die Organisationsstruktur im Unternehmen haben kann und was die Besonderheiten kleiner und mittlerer Unternehmen im Vergleich zu Großunternehmen sind, lesen Sie im vollständigen Interview.

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Event: Microsoft Lizenzierung – Ihre Rechte und Pflichten als Geschäftsführer

Spätestens, wenn Sie seitens Microsoft die Bitte nach einer Selbstauskunft erreicht hat, werden Sie sich mit dem Thema Softwarelizenzierung im Allgemeinen und Microsoft Lizenzierung im Speziellen auseinandersetzen müssen. Software Lizenzierung ist ein umfangreiches und komplexes Thema, welchem man sich durchaus aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln (rechtlich, kaufmännisch und technologisch) immer wieder anders nähern kann.
Oft wird das Thema jedoch stiefmütterlich behandelt und vor allem von der Geschäftsleitung nicht als ein besonders relevantes Thema wahrgenommen.

Damit Sie wissen , warum Sie das Thema nicht unterschätzen sollten, machen wir Sie auf das folgende Event aufmerksam machen.

Am 17.09.2014 um 16:00 Uhr dreht sich in den Räumen der IHK Darmstadt bei der Veranstaltung „Microsoft Lizenzierung – Ihre Rechten und Pflichten als Geschäftsführer“ alles genau um dieses Thema. Präsentiert wird dieses Event vom IT FOR WORK e.V. in Zusammenarbeit mit der IHK Darmstadt und Hanau sowie in Kooperation mit Hessen-IT, ITB und Software-Cluster.

Volker Scheidler  (Geschäftsführer der SAC GmbH und Vorstandsvorsitzender des IT FOR WORK e.V.) sowie Jonasz Lazar (Vertriebsleiter SAC GmbH) sind als Referenten bzw. Moderatioren dabei.

Folgende Agenda erwartet Sie an diesem Tag:

16:00: Begrüßung und KeyNote durch Volker Scheidler, Vorstandsvorsitzender IT FOR WORK e.V.
Microsoft prüft verstärkt die Einhaltung der Lizenzbestimmungen und dies nun immer mehr auch bei kleineren mittelständischen Unternehmen

16:30 Uhr: Detailvortrag 1

Wahlvortrag 1 von Jens Engelhardt, Notos Rechtsanwälte:
Microsoft hat ein Audit angekündigt, was mache ich denn jetzt?
• Wie sieht die allgemeine rechtliche Situation aus?
• Welche Optionen habe ich?

Wahlvortrag 2 von Ludwig Weingärtner, Telekom Deutschland GmbH:
Microsoft Lizensierung für mittelständische und große Unternehmen aus Sicht eines LAR (Large Account Reseller) wie der Telekom.
• Welche Modelle stehen Kunden ab 250 Anwendern grundsätzlich zur Verfügung und wo liegen Ihre Vorteile?
• Was bringt mir ein SAM? (Software Asset Management)

Wahlvortrag 3 von Jonasz Lazar, SAC GmbH:
Microsoft Software, der Preis ist abhängig von der Art der Nutzung sowie Bezugsweg und nicht rein von Produktname und Menge. Das wissen die meisten Kunden nicht.
• Microsoft verkauft Nutzungsrechte und nicht den SoftwareCode
• Der Preis sollte immer in Relation zum Nutzen stehen, dies gilt genauso für Software.

17:00 Uhr: Kaffeepause

17:10 Uhr: Wiederholung der 3 Wahlvorträge, s.o.

17:40 Uhr: Podiumsdiskussion
• Stellen Sie Ihre noch offen gebliebenen Fragen an die Redner

Interesse? Melden Sie sich ganz einfach an!

 

 

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Azubi-Speed-Dating der IHK Darmstadt

Am 13. Juni 2014 fand in der IHK Darmstadt das erste Azubi-Speed-Dating statt.

Bei dieser Premiere hatten Bewerber die Gelegenheit Unternehmen in einer ungezwungenen Atmosphäre kennenzulernen und sich über unterschiedliche Berufsbilder und Ausbildungswege zu informieren. In der Vorbereitung teilten die Kandidaten Ihre Berufswünsche mit und erhielten darauf basierend, einen Stundenplan mit Gesprächsterminen bei den Unternehmen. In zehn Minuten sollten die Kandidaten dann möglichst viel über das Unternehmen erfahren und auch selbst einen guten Eindruck hinterlassen. SAC war eines der knapp 40 Unternehmen, die an diesem Freitag Nachmittag mit dabei waren. SAC sucht jedes Jahr Ausbildende in den Berufen Fachinformatiker/in Fachrichtung Systemintegration sowie IT-Systemkaufmann / -frau. Gleichzeitig besteht eine Kooperation mit der Fachhochschule Mainz, über die das Duale Studium der Wirtschaftsinformatik parallel zur Ausbildung angeboten wird.
Nils Becker, Leiter Systemhaus: „Wir hatten heute Nachmittag sieben Kandidaten und bei mindestens zwei sehen wir gute Chancen für eine förmliche Bewerbung. Meine liebste Frage bei Vorstellungsgesprächen lautet immer: Beschreiben Sie doch mal, wie ein gewöhnlicher Arbeitstag aussehen könnte.“

Alles in allem war es eine interessante Veranstaltung, die sehr gut organisiert war und Unternehmen als auch Bewerbern eine neutrale Plattform bot, um sich zu präsentieren.

Ein Video zur Veranstaltung steht Ihnen hier zur Verfügung.

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Volker Scheidler in der IHK-Vollversammlung

Am 18.02.2014 endete die Wahlfrist für die IHK Vollversammlung für die Amtsperiode vom 1. April 2014 bis 31. März 2019. Volker Scheidler kandidierte für die Wahlgruppe VIII – Informationswirtschaft.

Nach Auszählung der Stimmen verkündete der Wahlausschuss am 19. Februar 2014 das Ergebnis. Besonders erfreulich: Volker Scheidler wurde als Vertreter der Unternehmen in der Wahlgruppe VIII – Informationswirtschaft in die IHK- Vollversammlung gewählt.

Volker Scheidler: „Ich freue mich sehr über das Ergebnis und besonders auf die Arbeit in der Vollversammlung und die damit einhergehenden Herausforderungen und Aktivitäten“

Mehr Informationen zu den Wahlergebnissen gibt es auf der IHK-Homepage.

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IHK-Wahl 2014: Volker Scheidler kandidiert!

Bereits im November berichteten wir über die IHK-Wahl 2014 und die Kandidatur von Volker Scheidler (kaufm. Geschäftsführer der SAC GmbH und Vorstand der acoris AG).
Seit dem 22.01.2014 läuft nun die Wahl und über 70.000 Unternehmerinnen und Unternehmer können ihre Branchenvertreter in die IHK Vollversammlung wählen.

Volker Scheidler ist einer der Kandidaten in der Wahlgruppe VIII: Informationswirtschaft
Sein Thema, dass er als Mitglied der Vollversammlung als erstes anpacken möchte:
„Als Unternehmer möchte ich sowohl inhaltliche wie auch organisatorische Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften für die kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen der Region herbeiführen. Und das gemeinsam mit den maßgeblichen Ansprechpartnern der entsprechenden Institutionen.“

Auf die Frage, welche Standortbedingungen vor Ort und in der Region unbedingt verbessert werden sollten, antwortet er, „dass der massive Ausbau der Vernetzung kleiner und mittelständischer IT-Unternehmen essentiell für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ist. Die bereits vorhandene Stärke der Region durch die vielen kleinen und mittleren Unternehmen des IT-Sektors muss als Vorteil wesentlich stärker überregional und international vermarktet werden.“
Abschließend beantwortete Volker Scheidler noch die Frage, worauf die IHKs gemeinsam auf Landes- oder Bundesebene stärker Einfluss nehmen sollten.
Sein Statement: „Die IHKs müssen sich auf Landes- und Bundesebene dafür einsetzen, dass die steuerlichen Rahmenbedingungen unternehmerisches Wirken in kleinen und mittelständischen Betrieben stärker fördern. Unternehmertum muss gesamtgesellschaftlich in positiverem Licht dargestellt werden.“

Haben Sie schon gewählt? Nutzen Sie die Chance und beteiligen Sie sich, in dem Sie Ihre Stimme bis zum 18.02.2014 abgeben!
Mehr Infos zur IHK Wahl und den Kandidaten finden Sie auf der Homepage zur IHK-Wahl.

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Erfolgreiche Reprofilierung bei Microsoft

Microsoft Kompetenzen 2014Zu Beginn des Jahres hat sich die ACCAS-Group, bestehend aus den drei Unternehmen acoris AG, CAIRO AG und SAC GmbH, erneut erfolgreich bei Microsoft reprofiliert.

Gestartet wird mit den Gold Kompetenzen „Application Development“, „Collaboration & Content“, „Identity & Access“ sowie „Server Platform“. Silber Kompetenzen gibt es für „Communications“, „Messaging“, „Management & Virtualization“ und „Midmarket Solutions Provider“.

Jedes der 3 Unternehmen hat seine Spezialisierung in bestimmten Bereichen, Lösungen oder für bestimmte Produkte, die wir unseren Kunden und Interessenten durch diese Auszeichnung zum Ausdruck bringen.

Für die Erreichung dieser Kompetenzen müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. Neben einer Kundenzufriedenheitsabfrage müssen die Mitarbeiter auch bestimmte Microsoft Zertifizierungen besitzen. Des Weiteren muss eine bestimmte Anzahl an durchgeführten Kunden-Projekten vorhanden sein. Diese Referenzen müssen auch vom Kunden bestätigt werden. Weitere Anforderungen sind Umsatzziele sowie nach Kompetenz verschiedene Vertriebstests.

SAC hat sich durch seine qualifizierten Mitarbeiter und die Kundenprojekte im vergangenen Jahr erfolgreich in den Bereichen Gold „Server Platform“, Silver „Management & Virtualization“ sowie Silver „Midmarket Solution Provider“ reprofiliert. Das unterstreicht die Kompetenz der SAC GmbH in diesen Bereichen innerhalb der ACCAS-Group.

Mehr erfahren Sie auch hier

Wir freuen uns auf ein erfolgreiches 2014!

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